Ich mache weiter und gebe nicht auf

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  • Ich mache weiter und gebe nicht auf

    Meine kleine Geschichte kennt ja der ein oder andere. Wie es
    ausgegangen ist weis man nun auch. Doch was, wie und warum habe ich noch nicht
    geschrieben. Vielleicht später???

    Aber ein kann ich sagen. Das letzte Jahr hat mich geprägt und auch meine
    Zukunft beeinflusst. Es gibt viele Veränderungen. Das was ich hier
    "anonym" im Internet gemacht habe werde ich nun auch im realen Leben
    umsetzen. Habe da konkrete Vorstellungen und muss nun sehen wie ich es umsetze.
    Aber dazu werde ich später noch was schreiben.



    Also ich bin noch da und freue mich auf die Zukunft.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Finde ich gut helpe, bin gespannt was du vorhast. :like:
    "Schmeiß das Glas auf den Boden"
    "...ok"
    "Ist es kaputt ?"
    "Ja"
    "Dann entschuldige dich dafür"
    "Ok.......Entschuldigung"
    "Ist es wieder ganz"?
    " O.o Nein"
    "Siehst du was ich meine?"
  • Hallo zusammen,
    so richtig weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Ich möchte es auch nicht zu negativ darstellen. Denn alles was passiert ist hat mich weiter gebracht und für die Zukunft geprägt.
    Unterm Strich gesehen habe ich alles verloren für was ich in den letzten Jahren gelebt habe und für was ich in den letzten Monaten gekämpft habe. Es hat nicht alles mit einer Sache zu tun, doch gibt es auch einige zusammen hänge.
    Der wirtschaftliche Ruin und die Aufgabe einer 11 Jährige Selbstständigkeit. Dies ist mehr oder weniger auf meinen Gesundheitszustand zurückzuführen ( Bandscheibenvorfall im Mai 2013). Dann die Erkenntnis alleine da zu stehen weil ich eine Krankheit falsch eingeschätzt habe. Auf Grund der wirtschaftlichen Lage und anderer Vorfälle habe ich mich von meiner Partnerin trennen müssen. Es kam so viel auf einmal zusammen das ich für mich Entscheidungen treffen musste. Es waren harte Entscheidungen aber es war notwendig, damit ich nicht zu Grunde gehe.
    Positiver gehe ich da in die Zukunft. Ich denke meine neuen Ziele liegen im Sozialen Bereich. Als Handwerksmeister in der Wirtschaft ( Marktwirtschaft ) war ich wohl nicht ganz so richtig. Ich werde jetzt versuchen in der Betreuung von Behinderten, jungen Erwachsenen und Psychisch kranken oder ähnlichen meinen Zukunft sehen. Vielleicht auch in einer Behindertenwerkstadt. Möglichkeiten gibt es das sicher genug. Ich will das machen was mir Freude macht und Helfen wo es mir Sinnvoll erscheint. Ich will da anfangen wo andere Aufgeben. Aber alles im realen Leben.
    Das jetzt nur mal kurz zu meiner Situation.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Das ist traurig zu hören, das ihr euch getrennt habt.
    Ich hoffe du findest in dem Bereich einen Job. Meiner Meinung nach da du sich so mit einer Krankheit beschäftigt hast, kann ich mir gut vorstellen, das du das was du dir Vorgenommen hast erreichst. Alles Gute auf deinen weiteren Wegen.
    "Niemand steht vor mir,
    wenn meine Seele zerbricht.
    Nichts kann es ändern,
    auch wenn ein Herz mit mir spricht." Jan W - Kein Weg Zurück
  • Weiter gehts

    Noch brauche ich etwas zeit für mich. Es gibt so einiges was ich noch erledigen muss. Aber Bewerbungen habe ich schon abgeschickt. Verbringe aber schon sehr viel Zeit mit meinem neuen Projekt.
    XXL ,
    Dort gibt es noch so viel Arbeit. Aber es fühlt sich gut an wenn man Helfen kann.XXL2
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von helperforsoul () aus folgendem Grund: Link eingefügt

  • Nun habe ich meine Erkältung fast hinter mir und kann wieder etwas klarer denken.
    In denn letzten Wochen und Monaten habe ich ja nun einiges Erfahren und gerade in denn letzten Wochen auch noch auch noch einiges gelesen. Nun stellt sich mir die Frage an welcher Stelle ich gerade stehe. Als Angehöriger ???..... Ist ja nun nicht mehr ganz so. Oder bin ich vielleicht betroffener ??? Okay, auch wenn ich öfter mal in eine Depression falle denke ich aber das das eine ganz normale Situation ist. Für mich ist das nicht wirklich ein Problem da ich einfache Wege ( für mich ) gefunden habe, damit um zu gehen.
    Aber eigentlich ist es auch egal wo ich hier stehe. Ich weis warum ich hier bin. Auch wenn sich die Situation geändert hat möchte ich gerne Helfen und immer noch Antworten auf offene Fragen finden. Auch möchte ich meine Erfahrungen teilen um sie für mich besser sortieren zu können. Denn es steht noch vieles im Raum.
    Hätte ich etwas anders machen können oder müssen? ( Es geht nicht darum ob ich falsch oder richtig gehandelt habe )
    Wie kann ich mich in der Zukunft verhalten? Worauf muss ich achten? Mittlerweile weiß ich aber auch das es auf das meisten Fragen, eh keine Antwort gibt aber ist gibt immer andere Möglichkeiten die man im Auge behalten soll.
    Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, dass oft nur die Symptome bewertet werden aber nicht die Ursache betrachtet wird. Das ist auch das was ich immer wieder gelesen habe. Ich denke im Umgang mit einander sollte man versuchen um zu denken. Die oberflächliche Einstellung der Gesellschaft und mancher Personen direkt könnten mich wütend machen. Aber ich bin ja nun kein Fachmann. Ich habe nur meine eigenen Erfahrungen gemacht.Aber was solls. Ich gehe weiter.
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  • Vertrauen !?!?

    Heute möchte ich mal etwas zu einem Thema schreiben, was für mich wohl das wichtigste, im Umgang mit einander ist aber auch das schwierigste ist. Vielleicht mag mir darauf auch jemand was antworten.
    Grundsätzlich ist wohl das Vertrauen Grundlage für das gemeinsame Leben. Ob Betroffene untereinander oder auch Betroffene zu Angehörigen und Freunden. Ich musste feststellen, dass gerade hier viele Missverständnisse und Probleme auftreten.
    Gerade wenn es darum geht, sich und sein Umfeld zu schützen, wird häufig nicht offen mit einander umgegangen. Falsch verstandene Sorgen und Mitgefühl macht es oft nicht einfach richtig zu handeln. Und das ist wohl auf beiden Seiten so. Wie also soll man sich richtig verhalten? Bisher hatte ich die Einstellung „ Ich glaube dir auch wenn ich weiß dass du nicht immer ganz ehrlich zu mir bist“. Wie soll man das aber mit dem Vertrauen machen? Ist es nicht auch so, dass der ein oder andere sich selbst nicht 100% vertraut. Wie kann man das dann vom Gegenüber erwarten. Oft spielt auch die Persönlichkeitsstörung eine Rolle. Wenn man selbst nicht genau weis was passiert ist oder nicht weis was man gemacht hat, weil bei einem Zeitlücken auftreten.
    Man kann nun ganz einfach sagen, man soll miteinander reden doch was ist wenn selbst das reden zu Missverständnissen führen kann. Manche versuchen es einfach zu ignorieren oder merken nicht wenn was nicht stimmt. Aber andere sind sensibel genug um kleine oder größere Unwahrheiten zu erkennen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wohl gerade bei diesem Punkt an meine Grenzen gestoßen bin.
    Mittlerweile kann ich zwar ganz gut die Einstellung nachvollziehen, wenn ein Betroffener sich lieber zurück zieht und nicht mit dem Partner reden mag, aber es macht die Sache nicht einfacher. Schon oft habe ich in verschieden Beiträge darüber geschrieben.
    Man muss einfach eine gewisse Toleranz beachten und es ist ganz wichtig, dass auch die Angehörigen und Freunde verständnisvoll und vorsichtig damit umgehen. Natürlich kostet das auch Kraft. Der Versuche zu erkennen, wie weit man gehen kann, soll oder muss. Bisher ist es mir ganz gut gelungen. Durch andere Umstände hat bei mir die Kraft nachgelassen und es kam wohl wie es kommen musste. Doch wie halte ihr es?
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  • Manchmal brauch man gar nicht viel !!!

    Hatte heute ein sehr tolles Erlebnis. Letzten Sonntag sprach ich mit einem jungen Mann ( 14 Jahre und lebt im Heim ) und darauf hin auch mit seiner Mutter. Habe sie erst im Verein kennen gelernt. Ich habe gar nicht so viel gesagt als sich beide gegen über saßen. Doch es war sehr schnell sehr vertraut. Hat sich gut an gefühlt. Und heute Abend ruft mich doch der Junge an und fragt mich ob ich im nicht nächsten Freitag helfen könnte seine Sachen aus dem Heim zu holen da er nun wieder zu hause wohnen möchte. Ich weiss nicht ob ich da nun wirklich eine rolle gespielt habe aber mein Gefühl sagt ja. Und irgendwie wurde mir ganz warm ums Herz.
    Manchmal brauch man wirklich nicht viel. Verständnis, Offenheit und mit einander reden.
    Ich werde die Sache aber weiter beobachten.
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  • Das mit den jungen rührt mich. Sehr ich denke du hast sein vertrauen gewonnen und ihm doch irgendwie geholfen. Vllt war es redas reden und von dir gehört werden was dem jungen half und unterstützRe.
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  • Ich denke das auch. Die zwei hatten vorher nie wirklich miteinander reden können. Soweit ich mitbekommen habe gab es meist nur vorführe.Aber sie hätten es auch ohne mich geschafft.
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  • Lese nun seit Tagen alle Beiträge die ihr hier schreib und bin oft hin und hergerissen. Bei manchen möchte ich am liebsten was sagen doch ich will ehrlich sein, ich trau mich oft nicht. Ich weiß wie schnell meine Worte falsch verstanden werden können.
    Allen zusammen möchte ich aber eins mal sagen.
    So hoffnungslos wie manches scheint, ihr seit noch hier und schreib und darauf könnt ihr stolz sein. Viele hätten schon lange aufgegeben. Dadurch das ihr nicht auf gebt, gibt es auch mir Hoffnung weiter zu machen.

    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
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  • Versuchs doch einfach mal... ein paar worte, was dein Kopf dir gerade sagt.... ich würde gerne mehr von dir im forum lesen... du bist genauso mitglied hier, wie jeder andere auch :)
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  • Du machst dich zum Außenseiter!

    Klar... du bist vielleicht als angehöriger hergekommen... aber du gehörst zu uns. Und keiner von uns schließt dich deswegen aus. Also fang an es hinzunehmen das wir alle ganz lieb sind und dich gerne bei uns haben ;)
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  • Du sollst dich hier keinesfalls als Außenseiter fühlen, im gegenteil ; ich sehe dich als ganz besonderes Mitglied hier, da du der einzige bekannte Angehörige bist, der uns Betroffenen Mut und Hoffnung zuspricht, uns das Gefühl gibt auch von anderen verstanden zu werden die diese Probleme nicht haben. Daher denke ich würden sich viele User freuen, deine ermunternden und verständnisvollen zu lesen. :)
    I would much rather have people think I'm stupid, and shock them,
    than have people think I'm smart, and disappoint them.
  • Danke dir Sopor, das geht gerade runter wie Öl. Aber mal im ernst. Es ist eine "Außenseiter" rolle, aber es ist nix negatives dabei. Einige hier sehen sich ja auch als Außenseiter der Gesellschaft und wenn sie sehen könnten das das auch was besonderes ist und nicht was schlechtes habe sie gewonnen. Jeden falls nach außen. Die Gefühle und Gedanken die eine quellen kann man so leider nicht ganz ablegen. Aber vielleicht läst es etwas erträglicher werden
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