Ich mache weiter und gebe nicht auf

  • "Ich mache weiter und gebe nicht auf"


    Man brauch einfach nur Antworten und doch erhält man keine.
    Wie macht man dann weiter? Doch alles auf eine Karte setzen?
    Lässt man sich so lange "reizen" bis man Fehler macht und dann der Schuldige ist?
    Oder muss man sich selber immer wieder so sehr unter Kontrolle haben?
    Oder gibt man einfach auf, ohne zu wissen warum und für was. Einfach weil man zu müde ist?
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • ... erwarte nicht am ende eines jahres, wenn sehnsüchte zum erhofften so groß waren. auf antworten.
    im laufe des lebens lernen wir dinge zu ertragen, die wir möglicherweise hätten ändern können oder eben auch nicht.
    vielleicht ist das eigene gefühlte reizen, nur der ausdruck der anderen um selbst verstanden zu werden.
    ich habe ebenso genug dinge davon erlebt oder auch getan...
    - als wir uns unseren hund zulegten, meinte dieser seine rangordung zu finden und ich durfte mehrfach versuchen ihn einzufangen...
    dann nahm ich ihn die möglickeit, baute einen zaun, stellte ihn und er versuchte sich dem wasserstrahl zu entziehen. als er merkte, dass dies zwecklos war blieb er einfach stehen und ertrug es, bis ich selbst erkannte was ich tat...
    sicher er hat noch immer noch angst vor wasser, aber wir beide haben dabei etwas gelernt und ja er ist heute nach 5 jahren der treue begleiter der man selber für ihn ist...
    vielleicht passt diese beispiel nicht ganz, aber es lässt sich doch so glaube ich sinnbildlich übertragen. wir kennen unser ende nicht. und eben darauf hoffen wir immer wieder aufs neue .
    etwas aufzugeben, kann manchmal auch der grundstein zu einem neuanfang sein für etwas was man will und auch erreichen kann.
    es würde zumindest die zeit der müdigkeit überbrücken, bis vielleicht im nächsten frühling, dinge neu erwachen und vielleicht aus einem anderen blickwinkel einen neuen sinn für all das eigene tun ergeben.
    buddl1, so wie du selber schreibt.... niemals aufgeben, niemals!
    vertrauen so schnell zerbrochen ist, kein kleber es dafür gibt
  • Ich gebe auf. Ich kann nicht mehr so weiter machen. Keine kraft mich dagegen zu wehren. Kein Sinn mehr. Keine Hoffnung mehr.
    Zu viel was ich nicht verstehe. Vorwürfe die ich verstehe, Vollgen die ich nicht abschätzen kann. Nicht für außen und nicht für mich.
    Werde nie mehr der sein der ich mal war. Wenn überhaupt.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Bin gerade am Überlegen ob ich hier eigentlich weiter schreiben kann oder soll. Schließlich hat sich die Situation ja wesentlich geändert und doch auch wieder nicht. Vielleicht bekomme ich ja eine Meinung aus dem Forum.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Wie soll ich sagen..??? Als Angehöriger habe ich mich hier im Forum angemeldet. Mittlerweile muss ich erkennen das ich nun auch betroffener bin und das sich die Gründe, für mich ( Ziele: Der Kampf beginnt ! Ich gebe nicht auf !) hier zu sein, geändert haben. Aber trotz allem gibt es die alten Gründe auf eine andere Seite doch noch. Dazu kommt das ich selber in den letzten Monaten sehr viel gelernt habe.
    Unterm strich zählt für mich immer noch "Ich mache weiter und gebe nicht auf"
    Das genau zu erklären ist gerade schwierig. Aber mir geht es ziemlich gut.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Ich bin noch am überlegen wie ich weiter mache denn eines weiß ich, das es immer noch für Freunde und Angehörige immer noch sehr problematisch ist. ich möchte dieses Verbindungsglied nicht einfach so kappen. Denn das was ich hier schreibe / schreiben könnte ist für jeden sichtbar und es kann immer noch eine gut sein.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • aus diesem grund sind nicht wenige sehr anonym hier, gegenüber dem realen leben.
    und ist es wichtig ob man angehöriger oder betroffener ist?
    ich glaube nicht, wir sind hier weil wir es wollen, die grenzen sind fließend nicht abschließend.
    wichtig ist für mich, gedanken zu äußern - sie teilen zu können.
    manchmal werden sie auch nicht verstanden, muss mich dazu erneut stellen, nicht immer zu allen das richtige wort ´finden kann.
    buddl1, siehst, ich sehe keine grenzen und es ist gut das alle hier es lesen können.
    vertrauen so schnell zerbrochen ist, kein kleber es dafür gibt
  • du magst recht habe, buddl, Aber hier in diesem Bereich, etwas zu schreiben heißt, jeder kann es lesen. Der Angehörigen Bereich ist frei fürs Internet. Wenige betroffene schreiben hier. Auch ich habe hier sehr viel geschrieben was ich hätte für mich behalten sollen und doch stehe ich zu allem. Deswegen bereue ich es nicht. Nur wie ich weiter mache werde ich sehen. Manchmal muss man bestimmte grenzen setzten damit sich Teile nicht vermischen die man nicht vermischen kann. Klare grenzen zu dem was ich denke als "Angehöriger" und klar definieren als "Betroffener" . Diese Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren finde ich sehr wichtig für's Verständnis. ( Frau ist nicht ein bisschen Schwanger...entweder is sie es oder sie is es nicht).
    Ich denke du weist was ich damit sagen will, Auch wenn die Grenzen fließend sind sollte man für sich eine Grenze setzten. Zu oft wird es übersehen weil man ja tolerant und verständnisvoll sein möchte.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • ja, für sich selbst sind grenzen wichtig. nur diese hindern uns dinge eben nicht zu tun, obwohl gründe dafür sprechen.
    es gibt ja hier den geschützten Bereich, vielleicht grenzt er ja "jeden" aus , geschlossenes tagebuch und man jeden lesenden selbst erst die möglichkeit schafft.

    und ja, wozu bereuen, was geschrieben steht, mag manches so keinen bestand haben, doch im moment des schreibens hatte es seine Berechtigung. das ist es was zählte.
    buddl1, immer besser ist, ich selbst zu sein, gemessen an dem was ich tu!
    vertrauen so schnell zerbrochen ist, kein kleber es dafür gibt
  • Auch wenn es etwas am Thema vorbei geht aber möchte zu dir buddl1 sagen, grenzen zu setzen soll in keinem Fall bedeuten nichts zu tun. Im gegen teil. Wenn man Grenzen setzt muss man etwas anderes machen.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"