Wo sind Eure Leute

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  • Hab meine Eltern.... wenns hart und hart kommt.... noch sie sind ja da - nun aber eben auch schon etwas älter.
    Wenn sie nich mehr sind.... dann wirds für mich sehr interessant wie es weiter geht..... wenn es weiter geht oder auch nicht... oder doch oder nich.
    Wenn ich eins gelernt hab im Leben dann das, dass es eh scheißegal... sehe zu wie du klar kommst usw. blablabla.

    Naja am Ende hab ich niemanden wirklich der da ist.
    Naja kommt Zeit kommt Konzequenz, wie auch immer die dann auch aussehen mag.
    Kann sich ja immer noch was ändern.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt und ich fand das gar nich unglücklich gewählt Deine Worte....
    Sowas kann nur jemand verständisshalber sagen der sicher ist da er/sie (meistens er) nie Chance bekommen hat.
    Aber is ja scheißegal....
    Passt bitte auf Euch auf,
    denn ein Teil der Welt,
    ist abartig
    und bösartig.
  • Also meine eltern wissen über das forum bescheid, allerdings ohne namen oder ähnliches. Sie wollten wissen was man da so macht... Ich hab ihnen es erklärt sie finden es gut. Sie (vor allem aber meine Ma) stehen mittlerweile auch trotz erkrankungen hinter mir und geben mir mittlerweile viel rückhalt, treten aber auch wenn nötig in den Hintern.
    Und sie singt ein kleines Lied
    Eisigkalte Melodie
    Mit jeder Strophe wird es leiser
    Doch ihre Seele schreit sich heiser
    Und es wird kalt


    Spielbann - Schwesterchen Frost
  • Schön zu lesen das es auch ein miteinander und füreinander gibt. Ich lese so oft wie einsam und alleine viele sind. Das ich mich oft frage, was ist das für eine Gesellschaft? Abgestempelt, abgeschoben und vergessen. Das macht mich traurig aber bestärkt mich in dem was ich fühle.
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Ja klar gibt es auch solche Leute. Ich hab von der Verwandschaft zum teil nur vorwürfe an den Kopf geknallt bekommen, dass sowas ja krank wäre. Es ging zum teil so weit, dass man meinen eltern nahe legte man solle mich doch über nacht in meinem Zimmer einsperren, nciht dass ich irgendwann den rest der Familie in der Nacht absteche oder so. Das hat damals echt gesessen. Und das war für mich auch dieses "abstempeln" âla Psychopath. Da bin ich eigentlich dankbar dass meine ma sich so stark gemacht hat und sich informiert hat über die Krankheiten statt zu urteilen ohne ahnung.
    Und sie singt ein kleines Lied
    Eisigkalte Melodie
    Mit jeder Strophe wird es leiser
    Doch ihre Seele schreit sich heiser
    Und es wird kalt


    Spielbann - Schwesterchen Frost
  • Also jetzt muss ich ja mal was sagen.
    Ich habe mich hier als Angehörige angemeldet und finde auch, dass - obwohl vielleicht viele hier angemeldet sind - sich zu wenig Angehörige austauschen.
    Vielleicht lesen sie hier einfach nur mit - wer weiß.
    Für meinen Teil hab ich hier zu wenig Kontakt mit Angehörigen.
    Ein regelrechtes Glück, dass ich, aufgrund meines Angehörigenstatus seit frühster Kindheit, selber ein Ding an der Klatsche hab... Sonst wäre ich wohl nicht mehr hier. ^^
    Vielleicht impliziert das Eine auch das Andere und wir sind alle irgendwie Angehörig. O.o

    Also auch ich frage: Wo seid ihr?
    Der stete Tropfen höhlt den Stein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von knedl1k () aus folgendem Grund: .

  • Ich denke vielen ist nicht wirklich bewusst das sie Angehörige sind,
    weil eben das eigene Leiden im Zentrum steht.
    Nicht, weil alle Egoistisch wären, sondern weil man sich, wenn man zwischen Betroffen und Angehörig entscheiden muss,
    wohl eher zu Betroffen tendiert. Dabei ist man oft beides - psychisch Kranke haben oft Freunde oder allgm. Umfeld die ebenfalls erkrankt sind,
    was einem automatisch zum Angehörigen macht.


    Agape

    Love that is unconditional in its nature
  • Ich hatte bei meiner Anmeldung hier wirklich auf den Austausch mit anderen Angehörigen - welcher Art auch immer - gehofft.
    Dass es mir dabei eigentlich um mich und meine "Leiden" ging, wurde mir erst später klar... Hat ganz schön getriggert (ich mag dieses Wort nicht :rotwerd: ) alles hier. ^^ Aber hat ja auch sein Gutes gehabt.


    Naja. Vielleicht fühlt sich ja mal jemand ermutigt.
    Und ich bleib natürlich trotzdem. :)
    Der stete Tropfen höhlt den Stein.
  • Also mir geht es seit ich denken kann so, dass ich Angehörige UND Betroffene zugleich bin. Keine Ahnung, aber ich denke mit den Jahren bewegt man sich dann eben in "bestimmten" Kreisen oder hat zu "bestimmten" Leuten Kontakt, die eben auch ihr Päckchen zu tragen haben.
    Die meisten hier werden vermutlich auch Menschen kennen, die selbige Probleme haben, haben sich aber in erster Linie wegen ihrer eigenen Probleme angemeldet, da es für Personen, die "beides" sind of schwer ist, auch für beides empfänglich zu sein. Wenn Betroffene zu sehr in ihren eigenen Krisen festgefahren sind, bleibt nur wenig Platz für deren Angehörige, die vllt. auch ähnliche Probleme haben...

    So geht es mir zumindest oft. In meinem Umkreis sind eigentlich mehr Menschen "Betroffene" (wenn man das mal so einfach kategorisieren darf), als ich dachte...


    Aber generell hast du auf jeden Fall Recht - die Angehörigen sind hier nur sehr wenig vertreten, was ich auch sehr schade finde...
    Aber vielleicht suchen viele auch die direkte Konfrontation mit den Betroffenen und reden gleich mit ihnen, ohne sich zuvor in einem Forum Hilfe zu holen oder nach Ratschlägen zu fragen...
    Fände es jedenfgalls auch schön, wenn es hier mehr Angehörige gäbe zum Austausch untereinander.
    I would much rather have people think I'm stupid, and shock them,
    than have people think I'm smart, and disappoint them.
  • ja so was, wird doch was hier geschrieben. ist aber auch egal. irgend wann ist jeder angehöriger auch betroffener und steht dann auch alleine da. so wie die meisten von euch.
    sorry. irgendwann geht es nicht mehr weiter. es ist so und wird immer so sein
    Normale Menschen machen mir angst.


    "Nichts muss aber alles kann. Unmöglich ist nur das an was man nicht denkt"


  • Ich habe zwar Familie, aber die liegen einfach nicht auf meiner Wellenlänge. Ich meine jetzt nicht, dass sie nicht in jeder Situation für mich da sind, aber sie verstehen mich eben einfach nicht. Ich hab meine Familie so wie ich sie mir immer gewünscht habe in der Familie meiner Liebsten gefunden, die mich wie selbstverständlich in ihren Kreis aufgenommen hat. Und nicht zuletzt in sehr guten alten und neuen gemeinsamen Freunden, bei denen ich einfach ich sein kann, ohne meine alltäglichen ins Gesicht gemeisselte Maske tragen zu müssen.
    "Schmeiß das Glas auf den Boden"
    "...ok"
    "Ist es kaputt ?"
    "Ja"
    "Dann entschuldige dich dafür"
    "Ok.......Entschuldigung"
    "Ist es wieder ganz"?
    " O.o Nein"
    "Siehst du was ich meine?"
  • Naja Maske tragen war auch wohl da der falsche Ausdruck, ich zeige eben nur ausgewählten Leuten alle Seiten von mir, bzw eigentlich nur ein Mensch kennt alle Facetten. Und der Freundeskreis, ist mittlerweile so familiär, dass ich mich dort auch fast komplett öffnen kann.
    "Schmeiß das Glas auf den Boden"
    "...ok"
    "Ist es kaputt ?"
    "Ja"
    "Dann entschuldige dich dafür"
    "Ok.......Entschuldigung"
    "Ist es wieder ganz"?
    " O.o Nein"
    "Siehst du was ich meine?"